Vortragende

Wissenschaftler*innen und Künstler*innen des Graduiertenprogramms DiGiTal und weitere Beteiligte

Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Keynote)

Universität Bremen

ist Professorin für Digitale Medien in der Bildung (dimeb) in der Informatik an der Universität Bremen. Mit ihrer interdisziplinär zusammen gesetzten Forschungsgruppe entwickelt sie Hardware und Software für Bildungskontexte, für Kinder und Jugendliche, für Hochschule und berufliche Bildung. Zu den Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gehört die Gestaltung von Lernumgebungen aus pädagogisch-didaktischer Sicht – insbesondere unter dem Begriff Be-greifbare Interaktion. Empirische Forschung und Evaluation im Bereich Bildung und Digitale Medien sind ein weiteres Schwerpunktthema wie auch Medienbildung als informatische Bildung. Heidi Schelhowe hat den gemeinnützigen Verein FabLab Bremen e.V. gegründet und ist so mit der Maker-Szene verbunden.
Sie hat zunächst Germanistik und Katholische Theologie studiert und war als Lehrerin tätig. Danach hat sie ein Informatikstudium mit dem Diplom abgeschlossen und in der Informatik promoviert. Als Wissenschaftlerin war sie an den Universitäten Bremen und Hamburg sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Seit 2001 hat sie die Professur an der Universität Bremen inne und ist inzwischen emeritiert. Von April 2011 bis September 2014 war sie Konrektorin für Lehre und Studium an der Universität Bremen. Sie war Mitglied im Fernsehrat des ZDF, nominiert für den Bereich Wissenschaft, und ist noch Mitglied im arte-Beirat.

© Sharon Adler, PIXELMEER

Nadja Damm

ASH Berlin

Nadja Damm studierte an der FU Berlin Politikwissenschaft (Diplom) und an der ASH Berlin Biografisches & Kreatives Schreiben (M.A.). Seit 2018 setzt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ASH Berlin im Rahmen des DiGiTal-Programms das Promotionsvorhaben „Feministisch Bloggen: politische Subjektivierung in digitalen Öffentlichkeiten“ um. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaften der TU Berlin (Institut für Erziehungswissenschaften, Fak I) im BMBF-geförderten Projekt „ProFi – Professionelles Handeln im beruflichen Lehramt und Differenz“. Sie arbeitet freiberuflich als Dozentin für Schreibdidaktik und Kreatives Schreiben.
Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Schreibforschung (Fokus: Blogforschung und Schreibdidaktik im Kontext der Digitalisierung), Erziehungs- und sozialarbeitswissenschaftliche Subjektivierungsforschung (Fokus: Digitalisierung), (Sozial-)Pädagogische Professions- und Geschlechterforschung sowie Soziale Bewegungen (Fokus Frauen*Bewegung und intersektional- und queer-feministische Blogosphären).

nadja.damm[at]ash-berlin.eu
Webseite

Dr. Verónica Díez Díaz

HU Berlin

obtained her degree in Biology and her PhD in Geology in Spain. Her research focuses on the study of the European sauropod dinosaurs, and she has been digitizing the fossils from the vertebrate palaeontology collection of the Museum für Naturkunde Berlin (Germany) since 2015. In her current research project she is analysing more effective digitization methods, and quantitative and qualitative comparisons between 3D models, with the aim of creating a digital collection with the highest quality. She believes in Open Science, and tries to make digital data open for everybody. In her talks and interviews, she emphasizes the importance of digitizing nature collections, not only for scientific research, but also for the preservation of our heritage and its dissemination. She has won the Digital Female Leader Award in Science in 2018, thanks to her current digitisation project.

diezdiaz.veronica[at]gmail.com

Dr. Hannah Fitsch

TU Berlin, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, ZIFG

ist promovierte Soziologin mit Schwerpunkt auf kritischer Wissenschafts- und Technikforschung insbesondere der Neurosciences. In ihrem Habilitations-Projekt Die Schönheit des Denkens geht sie der Mathematisierung von Wahrnehmung und Implementierung einer mathematischen Logik in den Methoden und Modellen der (computer-getriebenen) Neurowissenschaften nach. Im Wintersemester 2019 organisierte sie die Ringvorlesung Die Doppelte Verwertung?, die sich mit dem Status des Unbewussten, Nicht-Bewussten und digital affektiven im Wissen der Disziplinen beschäftigte. Mit diesem Hintergrund lädt sie im Podium dazu ein über die Wissens- und Erkenntnisstrukturen zu diskutieren, wenn sich mathematische Logiken digitaler Strukturen mit künstlerisch-gestalterischen Praxen verbinden.

hannah.fitsch[at]tu-berlin.de

Lilian Franck

ASH Berlin

Lilian Franck ist seit über 20 Jahren als Regisseurin und Produzentin tätig. Ihre bisherigen Publikationen bestehen in erster Linie aus internationalen Dokumentar- und Wissenschaftsfilmen in den Bereichen Gesundheitswesen, Kultur und Gender-Forschung. Pianomania (ARTE, ORF 2011; Co-Regie: Robert Cibis) lief erfolgreich in mehr als 25 Ländern im Kino. Der Film gewann zahlreiche Preise, u.a. den Hauptpreis der Semaine de la Critique Locarno. Nach dem Kinostart ihrer Investigation über die Weltgesundheitsversorgung trustWHO (ARTE 2018) wurde diese von der Filmkritik als „mutiger Alleingang“ gefeiert (BR 2018) und Lilian Franck wurde als „WHO-Expertin“ auf tageschau.de zitiert.

Durch ihr filmisches Schaffen möchte sie Wirkmechanismen innerhalb unserer Gesellschaft verstehen und mitgestalten. Jetzt laufen ihre bisherigen Filmthemen in ihrem Promotionsvorhaben zusammen. Für das Ergründen des Einflusses der Digitalisierung auf die weibliche* Libido ist eine ausführliche schriftliche Arbeit vonnöten, um der damit verbundenen Komplexität gerecht zu werden. Deswegen legt Lilian Franck seit 2020 ihren Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Forschung. Im Rahmen des Hochschulprogramms DiGiTal breitet sie zurzeit an der ASH Berlin ihre Dissertation unter der Betreuung von Prof. Dr. Theda Borde (ASH) & Prof. Dr. phil. Ulrike Kluge (Charité) vor. Zudem hat sie im Sommersemester 2021 einen Lehrauftrag an der EHB.

franck[at]ash-berlin.eu

Claudia Heller

HTW Berlin

Claudia Heller studierte von 2010 bis 2015 textile Produkttechnologie an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Die letzten zwei Jahre ihres Bachelorstudiums arbeitete sie bei der Closed GmbH als Bekleidungstechnikerin und schrieb ihre Bachelorarbeit zum Thema Lieferantenmanagement. In 2016 hat sie den Master of Science in Bekleidungstechnik an der HTW Berlin abgeschlossen. In ihrer Masterthesis, die sie bei der BSH Hausgeräte GmbH geschrieben hat, ging es um die Digitalisierung im Handlungsfeld Haushalt, im speziellen wie der Wäschepflegeprozess in ein Smart Home integriert werden könnte. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kooperation Wäschepflege, bis sie 2018 mit ihrer Promotion begonnen hat. Seitdem ist sie Teil des Graduiertenprogramms DiGiTal. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit dem Wäschepflegeprozess im Haushalt und welche Auswirkungen dieser auf die Bekleidung hat. Dafür hat sie eine Methode zum haushaltsnahen Waschen entwickelt und diese exemplarisch angewendet. Die Promotion findet in Kooperation zwischen der HTW Berlin (Prof. Monika Fuchs, Studiengang Bekleidungstechnik) und der TU Berlin (Prof. Dr. Paul Uwe Thamsen, Fachgebiet Fluidsystemdynamik) statt.

heller[at]HTW-Berlin.de

Silke Hilgers

EHB

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der EHB und promoviert zum Thema Digitaler Film in der Kunsttherapie. Nach einem Diplomstudium in Kulturgeographie, Ethnologie und Medienwissenschaft an der Universität Marburg studierte sie Kunsttherapie an der Weißensee Kunsthochschule Berlin (M.A.). Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Camino (Institut für praxisnahe Forschung und Fortbildung in Berlin), freiberufliche Medienpädagogin und Kunsttherapeutin tätig. Zudem gab sie Gender- und Diversity-Workshops an verschiedenen Hochschulen. Seit 2006 ist sie Lehrbeauftragte an der EHB (Schwerpunkt Medienpädagogik), seit 2012 Supervisorin am Fachbereich Kunsttherapie der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Sie arbeitet in klinischem Setting und in eigener Praxis für Psychotherapie und Coaching mit queer-feministischem Schwerpunkt.
In ihrem Forschungsprojekt geht es um die Frage, welche therapeutischen Qualitäten digitales Material haben kann, wenn es in ein klinisches kunsttherapeutisches Setting mit psychoanalytischem Ansatz integriert wird. Am Beispiel von Animationsfilm wird dies in einer Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters beforscht.

mail[at]silkehilgers.com

Alexandra Kirkby

HWR Berlin

is a research associate at the Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin under the supervision of Prof. Dr. Carsten Baumgarth (HWR Berlin) and Prof. Dr. Ir. Jörg Henseler (University of Twente). Her research focuses on artificial intelligence (AI), its impact on branding, and how the interplay between algorithm-generated language (whether written or spoken) and human will develop and evolve over time. With ever more language and brand touchpoints being the product of AI, there is a need for a greater understanding of the perception of such technologies, how a brand voice transported by AI-generated language can be considered authentic, and how to best integrate AI-generated language in a branding and communication strategy.
Alexandra Kirkby studied her undergraduate B.A. degree in German and Business at the University of Warwick in the UK and then completed her M.A. degree in International Marketing Management at the Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. She has experience in the influencer industry having worked as an Artist & Repertoire Manager and then Sales Manager at multi-platform network Studio71 GmbH. She is now in her current position as a research associate and undertaking her doctorate degree.

alexandra.kirkby[at]hwr-berlin.de

Dr. Andrea Klitzing

Forschungsstelle „Beethoven-Räume und Kammern“, UdK Berlin

ist Musikerin und Wissenschaftlerin. Sie spezialisierte sich als Flötistin auf das Spielen Alter Instrumente und arbeitete unter anderem mit der Lautten Compagney Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Thüringer Bach Collegium zusammen.
Als Autorin und Regisseurin verwirklichte sie zahlreiche Bühnenproduktionen. 2018 erschien unter dem Titel Surprises! ein Buch mit Texten von Andrea Klitzing und Ernst Osterkamp, sowie mit Musik des von ihr gegründeten ensemble1800berlin. In der gleichen Konstellation wird 2021 das Beethoven-Programm Mut zur Größe präsentiert. 2020 wurde ihre Dissertation Don Giovanni unter Druck und das Open-access-Repositorium Don Giovanni Arrangements veröffentlicht. Ihre künstlerische Arbeit verknüpft Andrea Klitzing mit innovativen Forschungsansätzen. Dabei beschäftigt sie sich zurzeit mit dem durch die Verbreitung orchestraler Beethoven-Kompositionen in Form von gedruckten Kammermusik-Arrangements vorangetriebenen Wissenstransfer im industriellen Zeitalter und vergleicht die gewonnenen Erkenntnisse mit der aktuellen Beschaffenheit und digitalen Zugänglichkeit von Notendrucken in bereits existierenden Datenbanken. Durch den interdisziplinären Umgang mit dem Material, welcher musikalisch-künstlerische Rezeption und wissenschaftliche Fragestellungen miteinander vereint, erscheinen gängige Muster innerhalb der Musik-Forschung in einem neuen Licht.

a.klitzing[at]udk-berlin.de

Dr. Tanja Kubes

TU Berlin

ist Soziologin und Ethnologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Gender in MINT und Planung/Feminist STS an der TU Berlin. Aktuell forscht sie im Projekt „Leben und Lieben mit Robotern“ aus einer queer-feministischen und kritisch posthumanistischen Perspektive zu Sexrobotern. Sie untersucht hierbei, ob durch intime Beziehungen zu technischen Artefakten tradierte Dichotomien Frau/Mann, Mensch/Maschine, Natur/Kultur aufgebrochen werden können und welche Möglichkeiten einer neuen befriedigenden Sexualität die gleichberechtigte Interaktion mit maschinellen Gegenübern bietet.
Tanja Kubes hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Soziologie, Ethnologie und Psychologie studiert und wurde an der Universität Vechta mit der Arbeit „Fieldwork on High Heels. Eine ethnographische Studie über Hostessen auf Automobilmessen“ (Transcript 2018) promoviert. Seit 2012 ist sie Lehrbeauftragte an der LMU München. Von 2013 bis 2016 war sie Stipendiatin und Mitglied der Nachwuchsforschungsgruppe Gender Studies in Niedersachsen. Im Anschluss war sie drei Jahre an der TU München als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften beschäftigt. Neben den Schwerpunkten Gender-Studies und Mensch-Technik-Interaktion befasst sie sich auch mit Körpersoziologie, Autoethnographie, Ethnologie der Sinne sowie Trans- und Posthumanismus. Sie ist Gutachterin für zahlreiche internationale Fachzeitschriften und wissenschaftliche Stiftungen, Mitglied des Editorial Boards der Publikationsreihe LAGENda und Sprecherin der AG DIG*IT*AL.

tanja.kubes[at]tu-berlin.de

Janne Nora Kummer

HfS Ernst Busch

ist Regisseurin, Performance- und Medienkünstlerin. Sie lehrt und forscht zum Thema Körper und Digitalisierung, Techno/Cyberfeminismus und Neuer Materialismus im Master Spiel&&Objekt an der HfS Ernst Busch. In ihrer künstlerischen Praxis entwickelt sie alternative Narrative und Erzählformate, die der Komplexität einer durch Technologie, Digitalisierung und Globalisierung geprägten Welt gerecht werden und sich außerhalb etablierter Machtmechanismen bewegen.
Ihr aktueller Schwerpunkt liegt in der Vernetzung von organischen Körpern und digitalen Medien mit Hilfe von Sensoren und Aktuatoren, um so Interaktionen und sinnliche Erfahrungen zu produzieren.

j.n.kummer[at]posteo.de

Christiane Naumann

HTW Berlin

absolvierte ihr Bachelorstudium in einem kooperativen Studiengang der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin und der SIEMENS AG. Sie ist eine erfahrene Projektleiterin mit umfassender Strategieentwicklungs- und Umsetzungskompetenz. Bei SIEMENS war sie als kaufmännische Projektleiterin im internationalen Anlagengeschäft, als Projektleiterin in der Strategie- und in der Geschäftsentwicklung tätig. Sie arbeitete sowohl in Deutschland und der Schweiz als auch in diversen Auslandsprojekten in Europa, Südamerika und der Türkei. Ihr Masterstudium (M.B.A.) absolvierte sie am Henley Management College (University of Reading, U.K.). Seit 2016 ist Christiane Naumann selbstständig als Beraterin für internationale Bildungskooperationen zwischen deutschen und ausländischen Bildungsinstitutionen. Sie ist zudem als Lehrbeauftragte für die Hochschule Anhalt und die HSB Akademie tätig.
Innerhalb des Verbundprogrammes DiGiTal kann Christiane Naumann als wissenschaftliche Mitarbeiterin ihr Promotionsvorhaben an der HTW Berlin umsetzen, an der sie von Prof. Dr. Anna Riedel betreut wird. Die Promotion ist am Zentralinstitut für Weiterbildung der Universität der Künste im Fach Medienökonomie angesiedelt. Hier erfolgt die Betreuung durch Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer.
Forschungsprojekt: Adaptive Lernsysteme für ältere Lernende zwischen 45-65 Jahre zur Vermittlung der Kernkompetenzen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in der digitalen Gesellschaft.

naumannc[at]htw-berlin.de

Sabine Przybilla

Beuth Hochschule

hat an der Beuth Hochschule für Technik Berlin Verfahrenstechnik studiert und bereits in dieser Zeit in einem industriellen Kooperationsprojekt im Bereich der Wäschepflege als studentische Hilfskraft gearbeitet. Aktuell promoviert sie kooperativ mit der TU Berlin und der Beuth Hochschule in genau diesem Bereich.
Ziel ihrer Promotion ist es, Teile des Waschprozesses mithilfe der numerischen Simulation vorhersagen zu können, um so aufwändige Experimente zu reduzieren und einen tieferen Einblick in die stattfindenden Prozesse zu bekommen. Dabei werden aus experimentellen Daten, die in enger Zusammenarbeit mit der BSH Hausgeräte GmbH entstehen, Modelle für die Wäschedurchfeuchtung und Waschmittelverteilung erzeugt. Zur Implementierung und anschließender Simulation dieser Modelle verwendet Sabine Przybilla die Strömungssimulationssoftware des Startups dive solutions GmbH, um so den Transport im Wäscheposten abzubilden. Diese Kombination hat das Potential, durch Simulation den Einfluss von geometrischen Anpassungen oder der Änderung von Waschprogrammen auf das Waschergebnis sowie den Ressourcenverbrauch abzuschätzen.

Sabine.Przybilla[at]beuth-hochschule.de

Laila Rezai

HTW Berlin

graduated with a Bachelor’s degree in Power Engineering from Kabul Polytechnic University in 2010. In Kabul, she applied her knowledge as an electrical engineer at a consulting company before coming to Germany to continue her studies in Power Engineering at Brandenburg University of Technology Cottbus. She successfully graduated with a Master’s degree in 2015. Since 2016, she has been working as a research assistant at the University of Applied Sciences (HTW) Berlin and has worked in two BMWi funded projects (WindNODE and Windkraftwerk) at the field of wind energy, which raised her huge interest on the grid integration of the wind turbines. Within the DiGiTal interconnection program, she is pursuing her PhD on the harmonic stability in the grid with large share of renewables and the capabilities to dampen the grid harmonic by wind turbines. Currently she does research on the power quality aspect of grid-connected wind park.

laila.rezai[at]HTW-Berlin.de

Frederike Ruhl

EHB

hat an der Evangelischen Hochschule Berlin Soziale Arbeit (B.A.) und an der Universität Rostock Medien und Bildung (M.A.) studiert.
Zuvor hat sie als Moderatorin und Redakteurin bei verschiedenen Radiosendern in Deutschland gearbeitet. Seit dem Studium lebt und arbeitet sie in Berlin. Seit einigen Jahren ist sie als Lehrbeauftragte, Konzepterin, pädagogische Beraterin und Workshopleiterin in verschiedenen Praxisfeldern der Medienpädagogik tätig. Dabei arbeitet sie u.a. als Multiplikatorin, sowohl in der Kinder- und Jugendbildung, als auch in der Erwachsenenbildung. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Berlin im Programm DiGiTal – Digitalisierung: Gestaltung und Transformation.
Ihr Promotionsvorhaben trägt den Titel „Wer spricht und wenn ja wie viele? Subjektivierungsprozesse in der medialen Lebenswelt bei Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren – Eine Untersuchung mittels kindspezifischen Interviews mit digitalen Sprachassistenten“.
Ziel der Forschungsarbeit ist es unter anderem theoretische wie methodische Bausteine für eine künftige Subjektivierungstheorie zu entwickeln, welche die Effekte der Digitalisierung auf Bildungsprozesse berücksichtigt. Im Fokus steht dabei die noch marginal erforschte Altersstufe der 4- bis 6- Jährigen. Als Erhebungsinstrument sollen digitale Sprachassistent*innen eingesetzt werden – als Weiterentwicklung der Methode des kindspezifischen Puppet Interviews.

ruhl[at]eh-berlin.de

Elisa Storelli

UdK Berlin

is a swiss artist based between Brissago and Berlin. In 2014 she graduated at UdK Berlin, Germany. Her work has been shown in different venues in Europe: La Rada, Locarno; CCA Ujazdowski Castle Warsaw; Hamburger Bahnhof, Berlin; Haus am Lützowplatz, Berlin; Kunstraum am Walcheturm, Zürich; Grand Palais, Bern.
About her works she says: “My making is a research about the various shapes of time and their impact on society. My interest lies in studying how time changes through history, how it is measured and calculated, how aspects such as perceptions, feelings, languages and biology influence its forms. I named the research Chronomorphology. The works that I create are a way to distribute the acquired knowledge in an anarchic and poetic format. The artworks associate various properties of time and create constellations of its meanings.”

elisa-storelli[at]medienhaus.udk-berlin.de

Dr. Marcela Suárez

FU Berlin

is lecturer and research fellow at the Lateinamerika-Institut from the Freie Universität Berlin. She holds a PhD in Political Science also from the Freie Universität. Marcela Suárez is specialized in the interdisciplinary field of Science and Technology Studies and Political Science on topics of digital culture, knowledge networks, feminist politics, and digital qualitative methods. Her current research project is entitled “Feminist Politics and the fight against violence in the era of digitalization.”

marcela.suarez[at]fu-berlin.de

© HTW Berlin

Laura Tihon

HTW Berlin

hat nach ihrer handwerklichen Ausbildung zur Maßschneiderin das Bachelor- und Masterstudium der Bekleidungstechnik/Konfektion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin als Master of Science mit Auszeichnung absolviert. In ihrer Masterarbeit setzte sie sich in Kooperation mit einem deutschen Großunternehmen für Haushaltsgeräte mit der gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber digitalisierter Bekleidung auseinander. Seit 2018 promoviert die Bekleidungstechnikerin innerhalb des Berliner Hochschulprogramms DiGiTal kooperativ an der TU Berlin (Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, Arbeitslehre/Technik und Partizipation) und der HTW Berlin (Prof. Monika Fuchs, Bekleidungstechnik/Konfektion). Die Ingenieurin verfolgt das Ziel einer innovativen Produktentwicklungsmethode zur Einbindung von Nutzer*innen in den Entwicklungsprozess von Smart Garments. Zur Beantwortung ihrer Forschungsfrage arbeitet sie in transdisziplinären Netzwerken. In einem Forschungsaufenthalt in Indonesien und Vietnam erhebt sie mit Partneragenturen und deren Produktionsstätten die Chancen und Grenzen der Herstellung von Smart Garments in der bestehenden Supply Chain für Bekleidungsprodukte. Der Paradigmenwechsel von klassischer Produktentwicklung analoger Bekleidung hin zu einer Integration des Kunden*in in den Innovationsprozess von Smart Garments wird am Beispiel digitalisierter Fahrradbekleidung zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr erprobt und mit Fokusgruppen evaluiert.

Laura.Tihon[at]HTW-Berlin.de

© Katrin M. Kämpf

Dr. phil. Pat Treusch

TU Berlin

is a postdoctoral researcher in the DigiTal Program, situated at the Centre for Interdisciplinary Women’s and Gender Studies (ZIFG) and the Department of General and Historical Educational Sciences (AHEWI) at TU Berlin. Treusch is an interdisciplinary working Feminist Science and Technology Studies (FSTS) scholar, specializing in research on transforming human-machine relations. Her DiGiTal project “The networked Self” explores digital practice as an embodied data practice, posing the question of how human and machine learning are related anew. Through a feminist-materialist approach, she maps the cognitive, corporeal and affective investments between humans and machines in situ. Thus, she combines empirical work in contexts of recent technology development with conceptually and methodologically innovative work. In her recent book, “Robotic Knitting” (transcript, 2021), she presents the experience of collaborative knitting with a cobot (collaborative robot) as a feminist intervention into hegemonic imaginaries of human-machine collaboration. Robotic knitting deploys an account of “careful coboting” as a method for propelling a re-crafting of robotic futures across disciplines.

p.treusch[at]tu-berlin.de

Babette Wiezorek, M.A., M.A.

Weißensee Kunsthochschule Berlin

ist Produktdesignerin und Kunsthistorikerin, die an der Schnittstelle von Material, Technologien und den sie verbindenden Prozessen forscht. Ihre Praxis ist gekennzeichnet von einer ästhetisch getriebenen Vorgehensweise, die sich in der Verschränkung digitaler Fertigungstechniken, Materialverhalten und -qualitäten und den programmierten Codes des maschinellen Settings entfalten. Sie wird Einblicke in die Erkenntnisproduktion im gestalterischen Kontext geben und einführen in ihren spezifischen Um- und Zugang auf die digital-gestützten, additive Fertigungsverfahren.

bw[at]additiveaddicted.de

Dr. Stefanie Wuschitz

TU Berlin

works at the intersection of research, art and technology, with a particular focus on Critical Media Practices (feminist hacking, ethical hardware, peer production). She graduated with an MFA in Transmedia Arts in 2006. 2008 she completed her Masters at TISCH School of the Arts at New York University. 2009 she founded the feminist hackerspace and art collective Mz* Baltazar’s Laboratory in Vienna. In 2014 she finished her PhD on ‚Feminist Hackerspaces‘ at the Vienna University of Technology. She held research and Post-Doc positions at the Umeå University, University of Applied Arts Vienna, the Vienna University of Technology, Michigan University, Berlin University of the Arts. She is currently project leader of the FWF research project ‚Feminist Hacking. Building Circuits as an Artistic Practice‘ affiliated to Academy of Fine Arts, Vienna and working on a Post-Doc titled ‚Coded Feminisms in Indonesia‘ with affiliation to TU Berlin.

wuschitz[at]tu-berlin.de

Yvonne Zindel

UdK Berlin

forscht und publiziert zu Techniken des Digitalen und konzipierte u.a. die Bildungsarbeit im Humboldt Forum. Als Stipendiatin der nGbK (neue Gesellschaft für bildende Kunst) Berlin setzte sie mit dem Onlinespiel Infinitechat.net ein digitales Kunstvermittlungsprojekt um. Seit 2018 ist sie künstlerische Mitarbeiterin an der Universität der Künste zu Berlin und war im selben Jahr Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. Sie kuratiert die Reihe (Dis)abled Technobodies an der Volksbühne Berlin und die Salonreihe Performing Encounters sowie die Pecha Kucha Art Night.

y.zindel[at]gmx.de

Prof. Dr. Michelle Christensen

TU Berlin/UdK Berlin

is a sociologist and designer, exploring the spaces in between these realms. Currently, she is a visiting professor for Open Science at the Technische Universität Berlin / Einstein Center Digital Future, as well as co-heading a research group on critical making at the Berlin University of the Arts / Weizenbaum Institute together with Florian Conradi. She wrote her PhD in the field of Design Research, prior to which she studied International Development, Conflict Studies, Gender Studies and Integrated Design. She has worked at the Crisis Department of Amnesty International, as a Legislative Fellow in the United States Congress, and as a researcher at the Design Research Lab and the German Research Centre for Artificial Intelligence in Berlin. She has taught courses in conflict analysis, gender studies and design methods at universities in the Netherlands and Germany, most recently as a visiting professor at the Anhalt University of Applied Sciences in Dessau. Her work focuses on decolonial, feminist/queer and sustainable approaches to design and free/open technologies. Since 2015, she is a member of the Board of International Research in Design (BIRD) at Birkhäuser, and since 2014, she is a board member of the German Society for Design Theory and Research (DGTF).

Prof. Dr. Florian Conradi

TU Berlin/UdK Berlin

is a designer and researcher combining critical theory and design as an approach to critical practice. He studied design and art at the Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem, the Sandberg Institute (Gerrit Rietveld Academie) in Amsterdam, the Köln International School of Design in Cologne, and wrote his Ph.D. in the field of Design Research at the Berlin University of the Arts (UdK Berlin). Since 2008 he has been initiating socio-political design projects with institutions in the field of critical media and political advocacy. Florian has taught critical approaches to design and design methods at the Köln International School of Design, the UdK Berlin, and as a visiting professor at the international Master program in Integrated Design at the Anhalt University of Applied Sciences in Dessau. Currently he is a visiting professor at the Institute of History and Philosophy of Science, Technology and Literature at the Technische Universität Berlin / Einstein Center Digital Future, as well as co-heading a research group on critical making at the UdK Berlin / Weizenbaum Institute together with Michelle Christensen.

Prof. Dr. Berit Greinke

UdK Berlin

Berit Greinke is a junior professor in Wearable Computing at Berlin University of the Arts and Einstein Center Digital Future (ECDF). Her research focuses on engineering design methods and fabrication techniques for electronic textiles and smart materials, combining crafts with novel manufacturing technologies. Her work is multidisciplinary, informed by research and practice within design, art, physics, materials science and electronic engineering. She aims to initiate innovation and foster a collaborative relationship between arts and engineering disciplines, fluidly crossing boundaries by producing designed objects, installations, performances and cross-disciplinary workshops. She completed a diploma degree in Textile and Surface Design at Weißensee School of Art Berlin (2007), and an MA in Design for Textile Futures at Central Saint Martins College of Art and Design (2009). She has gained a PhD at the Doctoral Training Centre for Media and Arts Technology at Queen Mary University of London (2017). Between 2016 and 2018 she has worked as a researcher at Design Research Lab, Berlin University of the Arts and at German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI).

Prof. Dr. Elisabeth Mayweg

HU Berlin

has held the Einstein Center Digital Future (ECDF) Professorship of Digital Knowledge Management in Higher Education at the Institute of Educational Studies of the Humboldt-Universität zu Berlin since October 2018. She conducts research into the effects of various forms of digitalization in teaching-learning contexts. Her main research interests lie in the fields of online instructional communication, collaborative learning and on digital skill development in educational contexts as well as on the transfer of such skills to professional contexts. Furthermore, her research focuses on processes of knowledge sharing and community building in online environments. She has been studying psychology at the University of Münster, where she completed her doctorate and habilitation. During her postdoc period she spent a research stay as a DFG research fellow at the Columbia University Teachers College, New York. She is keen on working in international and interdisciplinary networks with other researchers as, for instance, in projects with other researchers at ECDF, as co-investigator of the EU-Horizon2020 project “DIALLS – DIalogue and Argumentation for Cultural Literacy Learning at Schools” or as associated researcher at the Humboldt Institute for Internet and Society in Berlin.

Prof. Dr. Helena Mihaljević

HTW Berlin

Prof. Dr. Helena Mihaljević (HTW Berlin) is a professor for Data Science at the HTW Berlin. Previously, she worked as a Senior Data Scientist at The unbelievable Machine Company in Berlin, and as an editor and deputy head within the Department Mathematics and Computer Science at FIZ Karlsruhe – Leibniz Institute für Information Infrastructure. She holds a PhD in mathematics with research and teaching experience from the Universities of Kiel, Barcelona, Liverpool and Göttingen.

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